Winter

Der Winter zähmt Mensch und Tier. 

William Shakespeare

Leon Kamir-Kaufmann • 1926
Abbey Altson • 1899
Ferdinand Wagner • 1863
Winter Moon • Betty Albert

Um die Schönheit einer Schneeflocke erfassen zu können, muss man die Kälte in Kauf nehmen.

Aristoteles

Julian Falat • 1907
Julian Falat • 1913

In den Tiefen des Winters erfuhr ich schließlich, dass in mir ein unbesiegbarer Sommer liegt.

Albert Camus

Toni Haller

Von Kälte ist die Luft erstarrt,
Es kracht der Schnee von meinen Tritten,
Es dampft mein Hauch, es klirrt mein Bart
Nur fort, nur immer fortgeschritten!

Wie feierlich die Gegend schweigt!
Der Mond bescheint die alten Fichten,
Die, sehnsuchtsvoll zum Tod geneigt,
Den Zweig zurück zur Erde richten.

Frost! Friere mir ins Herz hinein,
Tief in das heißbewegte, wilde!
Daß einmal Ruh mag drinnen sein,
Wie hier im nächtlichen Gefilde!

Nikolaus Lenau

Ralph Hulett

Aber wenn der Winter bevorsteht, steigt ein Sturm aus dem Wasser und verdunkelt das Licht der Sonne, wodurch auch die Tage dunkel werden.

Wenn sich aber im Winter die Luft zur Kälte der Erde neigt, bringen sie und die Kälte aus dieser Verbindung und dem Zusammentreffen Reif hervor, der Kräuter und aufbrechende Blüten schädigt und die Erde durch Zusammenziehen verdorren lässt.

Hildegard von Bingen • Causae et Curae

Queen of Winter • Marjorie Miller
Maximilienne Goepp Guyon
Henry Ryland • ca. 1886
Paul Cézanne • 1860

Titelbild: Rudolf Jettmar • 1928