Westensee
- evangelisch-lutherische Pfarrkirche
- Patrozinium der Katharina von Alexandrien
- Feldsteinkirche aus 13. Jh.
- 1253 als Filiale des Klosters Neumünster erwähnt
- das älteste Gebäude im Ort
- um 1500 gotischer fünfeckiger Chor wird angebaut, Wallfahrtskirche mit Jahrmarkt am 25. November
- 16. Jh. Verlängerung des Schiffs nach Westen und Bau des Turms
- Nord- und Ostseite mit Grabkapellen










Öffnungszeiten der Kirche: Ostern bis Erntedank täglich von 8.00 bis 18.00 Uhr







Sagen
Im 1653 angelegten Kirchenrechnungsbuch überlieferte Pastor Jacob Schröder die Sage, dass die Kirche ursprünglich auf der heidnischen Kultstätte auf dem Tüteberg habe gebaut werden sollen, der Teufel jedoch die Steine bei Nacht wieder ins Tal befördert habe.
Eine weitere, ebenfalls von Schröder festgehaltene Sage bringt den Bau des großen Backsteinchores mit einem Schatzfund zwischen den zum Kirchspiel gehörenden Dörfern Emkendorf und Brux in Verbindung. Die eisenbeschlagene „Lade“ soll sich im 17. Jahrhundert noch in der Sakristei befunden haben. (Wikipedia)




„Der kleine, malerisch gelegen Kirchhof in Westensee schmiegt sich rund um die ehemals der heiligen Katharina geweihten Wallfahrtskirche, eine Feldsteinkirche des 13. Jh. mit eingebundenem, mächtigem Westturm des frühen 16. Jh. Nachdem die Bestattungen in der Kirche bereits in frühen 18. Jh. unerwünscht wurden, errichtete man eine ganze Reihe von Grabkapellen an der Außenwand der Kirche – die älteste bereits 1691, die anderen bis in die Mitte des 19. Jh. -, bevor auch die Anlage von Grüften für ansässige Adelsfamilien auf dem Kirchhof üblich wurden. Auf nach Norden abfallendem Gelände und umgeben von hohem, beeindruckendem Lindenkranz befinden sich zwischen kleinen Wegen größere Grabquartiere mit Heckeneinfassungen, darin jeweils einige Gräber unterschiedlicher Größe. Neben traditionellen Grabmalen der Jahrhundertwende fallen vor allem einige Eisenkreuze auf.“ (Textquelle)



