

„Die Ursprünge des Elmschenhagener Friedhofs reichen bis ins Mittelalter zurück. Hoch über dem Wellsee stand bereits 1327 eine kleine Kirche, rings umgeben von Gräbern.
Mehrere hundert Jahre später scheint dieser Kirchhof zu eng geworden zu sein. Es entstand 1866 die Maria-Magdalenen-Kirche und wenige Jahre später in unmittelbarer Nachbarschaft der heutige Elmschenhagener Friedhof. Über die Umstände ist wenig bekannt, gesichert ist, dass im November 1872 die ersten Beerdigungen dort stattgefunden haben.
In den ersten Jahrzehnten wurden nicht nur die Toten aus dem direkten Umfeld hier beigesetzt, sondern beispielsweise auch Menschen aus Gaarden, den Ostuferdörfern Ellerbek, Wellingdorf und Neumühlen-Dietrichsdorf, genauso wie aus Rönne oder Meimersdorf. Diese späteren Kieler Stadtteile erhielten mit der Zeit teils eigene Friedhöfe.
In seiner Erde ruhen die Toten. Doch unter dem Gelände befinden sich noch heute Stollen, die als Luftschutzbunker im Zweiten Weltkrieg Menschen vor dem Tod bewahrt haben.“
Textquelle: Homepage des Friedhofes (Kirchenkreis Altholstein)








Der Friedhof ist viel größer als ich dachte (fast 14 Hektar). Die Bäume sind riesig, hohe Hecken unterteilen das stufenförmige Gelände.











Steinfragmente aus der Zeit der Gründung des Friedhofes:




























Hier scheint eine Ecke mit katholischen Gräbern zu sein – so viele Madonnen gibt es sonst nicht auf Kieler Friedhöfen.
































Thomaskapelle
- Einweihung 1950
- an der Giebelwand ein Relief von Fritz During aus grünlich glasierten Klinkerriemchen, 1958



Sitzende
- Bronze / Galvanoplastik
- um 1900
- Signatur: Vordermayer
Seid fröhlich in Hoffnung,
geduldig in Trübsal.
Haltet an am Gebet.




