Gartenbohne – Phaseolus vulgaris
- Giftpflanze des Jahres 2026
- Buschbohne (strauchförmig) und Stangenbohne (Schlingpflanze)
- Herkunft: Südamerika; seit dem 16. Jh. in Europa
- Botanik: 0,3 – 4 m hoch, einjährig
- roh giftig!
Drogen
die Samen / weiße Bohnen
Inhaltsstoffe: Proteine (teilweise giftig), Stärke, Gummi, Fett u.a.
Anwendung: in gepulverter Form für Wickel und Auflagen bei nässenden oder juckenden Ekzemen
Hülsen / Bohnenschalen
Inhaltsstoffe: Flavonoide, Alkaloide, Kalium, Kalzium, Vitamin C
Wirkung: antibakteriell, desinfizierend
Anwendung: unterstützende Behandlung dysurischer Beschwerden
Monografie:positiv
Die Bohne ist warm, für gesunde und kräftige Menschen gut zu essen und besser als die Erbse, denn wenn Kranke Bohnen essen, schaden sie ihnen nicht sehr, weil sie in ihnen nicht so viel Fäulnis und Schleim bewirken, wie es die Erbse tut. Bohnenmehl ist gut und nützlich sowohl für einen kranken wie für einen gesunden Menschen, weil es mild ist und leicht verdaut werden kann.
Hildegard von Bingen • Physica 1.7
Ackerbohne – Vicia faba
Dicke Bohne / Saubohne / Pferdebohne / Puffbohne
Herkunft: Vorderasien/Afrika, seit Bronzezeit in Europa kultiviert
Botanik: einjährig, Blätter gefiedert, Blüten weiß mit dunklen Flecken
Inhaltsstoffe: 20-30% Eiweiß
Verwendung: Kraftfutter für Tiere, Gemüse, Gründüngung
CAVE Allergien möglich!



Mehr Infos – externer Link:

