Stadtgeschichte

Eutin (UTIN) wurde im 7. Jahrhundert von westslawischen Abodriten/Obodriten besiedelt; der Name bedeutet „Ort des Uta oder Uto“.
Sie errichteten auf der Fasaneninsel im Großen Eutiner See eine Burg.
Im 12. Jahrhundert erobern die Grafen von Holstein das Gebiet. Im Anschluss daran kamen holländische Siedler auf den Moränenhügel, der bis heute das Stadtzentrum bildet.


22. Oktober 2026 • Bestes Wetter lockt mich vor die Tür; mit dem Zug geht’s nach Eutin. Bei meinen bisherigen Besuchen habe die Kirche nie besichtigt – das will ich heute nachholen. Durch die Altstadt zur Kirche, im Anschluss an der Promenade entlang in den Seepark, zum Seepavillon und einmal rund um das Schloss. Das besichtige ich heute nicht erneut, das mache ich mal im Winter.

  • ehemalige Residenzstadt
  • ‚Rosenstadt‘
  • ‚Weimar des Nordens‘ unter Herzog Peter Friedrich Ludwig (1785-1829)
  • Homer-Übersetzer Joh. Heinrich Voss
  • Maler Friedrich Wilhelm Tischbein
  • Komponist Carl Maria von Weber

Promenade am See

Es ist zu merken, dass Nebensaison ist. Sehr viel weniger Urlauber; meist nur Familien mit Kindern.
Die Schiffe für die Rundfahrten auf dem See sind noch in Betrieb.

Die Insel mittig im See ist die Fasaneninsel.

Nach heutigem Wissenstand ist die Fasaneninsel der Gründungsort von Eutin und ehemalige Inselburg der Slawen, die vor dem Niederlassen des Bischofs Gerold den Ort besiedelten. Der Geistliche Helmold von Bosau wies in seinen Chroniken darauf hin, dass ein Slawenhäuptling die Fasaneninsel besiedelte. Helmolds Slawenchronik gilt als bedeutendste Schriftquelle Niederdeutschlands des 12. Jahrhunderts. (Quelle)

Die Schauende • Karlheinz Goedtke • 1984, Bronze

Seepark

‚Eutiner Köpfe‘ – Amalie Herzogin von Oldenburg, Königin von Griechenland – überlebensgroße Figuren im Stadtgebiet; hergestellt als 3D-Druck, mit Kunststoff überzogen

Einmal kurz über die Bebensundbrücke schauen: kleines Wartehäuschen und die Freibadeanstalt.

alte Badeanstalt

Wieder zurück auf der Promenade zum Schlossgarten und Schloss.


PS: Eutin ist, genauso wie Plön, ein Ort mit dem ich viele Kindheitserinnerungen verbinde. Oft war ich mit meinen Großeltern zum bummeln hier. Damals gab es in der Peterstraße ein großes Warenhaus (LMK – Löffler Menke und Koch), das nun schon seit Jahren geschlossen ist.
In den letzten Jahren habe ich Eutin wieder häufiger besucht – entweder zu Besichtigungen von Schloss und Garten oder zum Gesundheitsfestival im Küchengarten.