Friedhof Ohlsdorf 1

  • ab 1874 von Wilhelm Cordes geplant (westlicher Teil)
  • westlicher Teil von Otto Linne
  • Eröffnung 1. Juli 1877
  • 398 Hektar – größter Parkfriedhof der Welt
  • über 200.000 Grabstätten – mehr als 1,4 Mio Beisetzungen

Über Bluesky habe ich mich mit den Leuten vom #FotoVo-HH verabredet. Wir wollen gemeinsam den Friedhof entdecken.

Um die Kunstwerke zu schützen, bittet die Friedhofsverwaltung darum, die genauen Standorte nicht zu veröffentlichen.

Denkmal für die Offiziere der Handelsmarine • Arthur Bock • 1920 • Muschelkalk

Grabanlage der Familien Laeisz, Canel, Hanssen, Meerwein, die sowohl verwandtschaftlich als auch beruflich verbunden waren.

Mohn

Hinweis: Dieses Grabmal ist videoüberwacht! Standort bitte nicht veröffentlichen.

Grabmal Canel • 1887/1892 • roter Sandstein, Bronze • Engelsskulpturen von Aloys Denoth
Grabstätte Laeisz • Otto Geyer • 1886
Grabmal Hanssen • Bruno Kruse • 1892/1901
Hermesstab / Caduceus
Architekt mit Winkelmaß
Meerwein

Schon nach wenigen Metern/Minuten bin ich wie im Rausch, kreische vor Begeisterung, fotografiere ohne Unterlass und verliere völlig die Orientierung.

Pape

Traumhaft!

Des Todes weiter Arm hat uns empfangen. Das Grab deckt unser Leid, deckt unser Glück. Doch ist auch unser sterblich Teil vergangen, blieb gleichwohl eine Spur von uns zurück.
Pentagram
Triskele
Hier grünt aus alten Mauern frische Leben. So sproß aus uns ein neu Geschlecht hervor. O möchtet Ihr der Nachwelt Bess’res geben, als was die Mitwelt einst an uns verlor.

Cornehl • Non omnis moriar – Nicht jeder wird sterben.

Reimer
Kobrow
Bange
Robert und Lina Müller • Willy Neu • 1939 • Marmor
Wittorf
Schaffen und streben war dein Leben
Boeck
Klockmann
Frieden
Buchholz
Dörner
Blohm Never • Karl Spethmann • 1935 • Standort bitte nicht veröffentlichen
Lenchen Schmidt

Überall im Dickicht Skulpturen!

Grabmal Kuöhl • Richard Emil Kuöhl • 1931 • Muschelkalk • 255 cm hoch
Grabmal Büsching (ehemals Michaelis) • Arthur Bock • 1929 • Standort bitte nicht veröffentlichen
Heyer
Spethmann • Bruno Kruse • 1920/21 • Bronze, Travertin • Standort bitte nicht veröffentlichen
Moser
Köser
von Hoffmannsegg
von Zitzewitz
Andr. Fahr.
Lomer
Röver
von Conring
Wappen Conring und Marcard

Wolfgang Borchert über Ohlsdorf:

„Da sind die tropisch vollen Bäume, Büsche und Blumen des Mammutfriedhofes, dieses vögeldurchjubelten gepflegtesten Urwaldes der Welt, in dem die Toten ihren Tod verträumen und ihren ganzen Tod hindurch von den Möwen, von den Mädchen, Masten und Mauern, den Maiabend und Meerwinden phantasieren.“

von Pein
Duge

„Aber in Ohlsdorf – da schwatzen die Toten, die unsterblichen Toten, vom unsterblichen Leben! Denn die Toten vergessen das Leben nicht – und sie können die Stadt, ihre Stadt, nicht vergessen!“

Grabmal Schiller • Arthur Bock • 1925 • Marmor
Max Jansen
Vornhusen
Grabmal Heuse • Willy Heuse • 1924
Dalmann

„Der ruhende Löwe zierte bis 1960 das Grabmal des Wasserbaudirektors Johannes Christian Wilhelm Dalmann (1823–1875) auf dem St. Jacobi-Friedhof in Wandsbek. Ursprünglich lag  er vor einem großen, felsartig behauenen Sandsteinblock. Dann wurde der Löwe nach Ohlsdorf in die Nähe des Nordteiches verlegt. Später wurde die Löwenfigur nach behutsamer Restaurierung als Patenschaftsgrab für eine neue Grabstelle übernommen.“ QUELLE

Herrmann ehemals Dalmann • Engelbert Pfeiffer • 1876/77 Elbsandstein

Gegenüber ein Grabmal, das ich faszinierend aber irgendwie auch bedrohlich finde:

Carl und Anneliese Glogner • Jürgen Hinrich Block • 1956

Weiter geht’s mit Ohlsdorf Teil 2.


Mehr Information zu den Kunstwerken (externer Link):