Pinus sylvestris

- etwa 40 Meter hoher Baum, lange Nadeln, die paarweise an Kurztrieben stehen
- Pioniere, wenig Ansprüche an Umgebung, auf kargen Böden, im Wind
- die männlichen Blüten sind schwefelgelb, aus den weiblichen Blüten werden die verholzten Zapfen
- Vorkommen: Europa, Sibirien, sehr nördliche Breiten
- Blütezeit: Mai
- gemeinsam mit Birken vor 10.000 Jahren die vorherrschenden Bäume
- Kiefernspäne als Beleuchtung > „Feuerbaum“
- Kiefernharz als Räucherwerk
- immergrün > Unsterblichkeit, Glück, langes Leben, große Lebenskraft
„Die Waldkiefer oder Föhre (Pinus sylvestris) ist eine lichtliebende Konifere mit aufgelockerter Krone. Sie ist ein Lichtbaum, ein »Lichtkeimer«, dessen Samen nicht unter der Erde, sondern nur im Licht keimen. Die Kiefer ist die »Kien-Föhre«, aus deren harzigem Holz man die besonders hell brennenden Kienspane oder Kienfackeln schnitt, ehe es Glühbirnen oder Paraffinkerzen gab. Mit Harz getränkte Kienspäne dienten noch zu Anfang des 20.Jahrhunderts in ländlichen Regionen als abendliche Lichtquelle.“
(Textquelle weiß ich leider nicht mehr.)
