Schloss Bergedorf

Um 1220 gründete Graf Albrecht von Orlamünde in der gestauten Bille eine Wasserburg, die 1227 an die Herzöge von Sachsen-Lauenburg fiel. 1420 eroberten Hamburg und Lübeck die Burg. Sie wurde Sitz des beiderstädtischen Amtes Bergedorf und kam 1867 in Hamburgs Alleinbesitz.

Die Schlossanlage entstand im späten16. und 17. Jh. • 1897-99 wird der Nordost-Flügel mit Turm und Einfahrt neugotisch erneuert. Das Landherrenzimmer, 1902 im Vierländer Stil eingerichtet, diente der hamburgischen Landherrenschaft Bergedorf.

  • 30 x 30 m große Vierflügelanlage, umgeben von einem Wassergraben
  • einziges erhaltenes Schloss im Hamburger Stadtgebiet
  • ab 1814 lässt der Amtsverwalter und Botaniker Johann B.W. Lindenberg (LINDENB.) einen Park gestalten und Gewächshäuser errichten
  • ab dem Ende des 19. Jh. wird der Landschaftsgarten/Schlosspark als Bürgerpark öffentlich und steht seit 1926 unter Denkmalschutz
  • seit 1953 Museum für Bergedorf und die Vierlande
  • heute finden Ausstellungen und Kulturveranstaltungen statt

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