Dietrich König
Ausgabe von 1976 • antiquarisch erstanden
PARC = umfriedetes Tiergehege (Anfang 18. Jh.)
Park = Anlage von beträchtlicher Ausdehnung mit vielen Bäumen und künstlicher / künstlerischer Gestaltung, Schöpfung des Menschen.
Garten = Anlage mit wenigen Bäumen.
Wald / Forst = ohne Gestaltung.
- Renaissance-Gärten im 16. Jh.
- nach dem 30jährigen Krieg: Barock-Gärten (Gottorf) im 17. Jh.
- Französische Gärten Anfang 18. Jh. – Freilandarchitektur mit Anlehnung an das Schloss (Jersbek, Traventhal, Seestermühe, Eutin)
- Umbau in Englischen Landschaftsgarten am Ende des 18. Jh. (Eutin, Emkendorf, Schierensee)
- in der Epoche der Empfindsamkeit werden Grotten, Ruinen, Einsiedeleien angelegt
- zuerst im Besitz der Adelsgeschlechter
- im Raum Hamburg Gartenanlagen von Bürgerlichen
- Unterhaltskosten steigen
- Stadtverwaltungen übernehmen, bewirtschaften, verwandeln, verkleinern (Kiel, Schleswig) – öffentlicher Zugang (Eutin)
- Friedhofsanlagen
- Kurparks (Bad Oldesloe, Bad Segeberg, Malente)
- Landschaftliche Verhältnisse, Klima und Wind bestimmen die Auswahl der Bäume. Es gibt veredelte und ausländische Bäume.
- Blumenteppiche: Krokus (Husum), Winterlinge, Lerchensporn (Saxtorf), Bärlauch (Staatshof bei Koldenbüttel), Gelbsterne (Hoyerswort)
- Lebensraum für Tiere
- Wasserflächen (Eutin, Salzau)
Kurze Berichte, viele Schwarz-Weiß-Fotos

