Kirche und Kirchhof
Die Aussicht ist schon mal spektakulär – selbst an so einem diesigen Tag…



- Feldsteinkirche auf dem Petersberg, auf dem Gelände einer ehemaligen Fluchtburg
- Baubeginn um 1150,
- Reste der Burg noch erhalten
- jütisch-skandinavische Bauweise: Feldsteine wurden ungeordnet vermauert, für die Ecken gespalten, Mauerstärke 1,10 bis 1,30 Meter, Fensterbögen aus gebrannten Ziegeln
- Schutzheiliger Angar oder Hubertus
- zwei Portale: für die Frauen auf der Nordseite, die Mannstür im Süden
- kurz vor 1300 Verlängerung des Kirchenschiffs
- denkmalgeschützt
- wird zur Zeit saniert – leider kein Zutritt möglich


















Henriette Charitas Emilie, geb. Ruhbenitz, Witwe des weil Gutsbesitzers J.G.V. Lübbes


Umgeben von den Seinen ruhet hier bis zur fröhlichen Auferstehung Joh. Georg Vorverck Lübbes • Wailand Besitzer des adl. Gutes Marienthal


Die Mannstür auf der Südseite hat ein rundbogiges Portal, flankiert von zwei rötlichen Granitsäulen.


Das Tympanon ist aus hellgelbem Sandstein: ein bärtiger Bischof im Ornat, ein Buch (die Bibel?) in seiner ausgestreckten linken Hand, in der Rechten den Bischofsstab, daneben ein Lamm als Christussymbol.



Friedhof




Die alte Leichenhalle wird heute als Lapidarium genutzt, hier befinden sich die Sarkophage aus der ehemaligen Gruft unter der Sakristei. Der Sarkophag für den Obristen Christian von Leuenburg, der 1722 verstarb, wurde 2005 aus dem Turmraum hierher gebracht.










