
Der Alte Friedhof liegt zwischen den Bahngleisen und der Eutiner Straße. Er ist der Nachfolger des Kirchhofs an der Nikolaikirche in der Mitte der Stadt. Aus der alten Friedhofsmauer wurde das neue Friedhofsgebäude gebaut. Die schmiedeeisernen Drehkreuze (17. Jh.) wurden weiterverwendet.
1807 fand hier die erste Beerdigung statt.

Auf diesem Friedhof war mein Vater beerdigt. Ich habe – aus Gründen – sein Grab nie gesehen und auch diesen Friedhof nie vorher besucht.

„Im Dezember 1795 wurde der Plöner Kirchengemeinde eine Koppel vor dem Lübecker Tor, an der Eutiner Straße gelegen, für einen neu zu errichtenden Friedhof außerhalb der Stadt angeboten. Die Herrichtung des Geländes und die Fertigstellung zogen sich noch bis 1807 hin. … Rund um die Plöner Kirche hatte man gleichzeitig mit der Aufhebung des Kirchhofs begonnen. 1796 wurde der Lindenkranz gefällt und die Kirchenmauer abgebrochen. Aus dem Material wurde am neuen Friedhof … das Totenhaus errichtet. Dieser Bau, die heutige Kapelle, ist ein schlichter eingeschossiger Backsteinbau mit großer Toreinfahrt, 1925 nach Plänen des Kreisbaurats Scheele aufgestockt. Rechts und links sind die beiden kunstvoll geschmiedeten Drehkreuze des alten Kirchhofs aus dem 17. Jh. wieder montiert. Direkt hinter dem Torhaus gabeln sich die Wege, ausgehend von einem kleinen Rondell mit mächtiger Eiche. …“
QUELLE





Bürgermeister Johann Christian Kinder



Familie Bremer













Auf diesem Friedhof haben auch Zwangsarbeiter aus Polen, die in Plön gestorben sind, ihre letzte Ruhe gefunden.






Ein besonderer Gedenkstein steht im Schnittpunkt der Hauptwege.
Von Schmettow war ein angesehener, sozial engagierter Plöner Bürger, dem sein Freund der Plöner und Ahrensböker Amtmann, August Friedrich von Hennings, dieses Denkmal gesetzt hat.




Es ist ein schöner Ort – und ich hoffe, dass mein Vater hier damals in seiner letzten Ruhestätte seinen Frieden gefunden hat.











